Unsere Ausbildungsberufe | Altenpflege

Altenpflege als Berufswunsch

Die Zukunft der Altenpfleger/innen ist gesichert. Denn eine höhere Lebenserwartung und geringe Geburtenraten sorgen für einen großen Anteil älterer Menschen in unserer Gesellschaft, die zunehmend auf professionelle Versorgung und Betreuung angewiesen sind. Entscheiden Sie sich für die Ausbildung zur/zum Altenpfleger/in, dann wählen Sie einen Beruf in dem Sie Senioren dabei helfen, ein würdiges Leben auch in hohem Alter zu führen und übernehmen somit eine verantwortungsvolle, aber auch gesellschaftsrelevante Berufsaufgabe. 

 

Ausbildungsdauer und -verlauf

In drei Jahren werden Sie theoretisch und praktisch in der Altenpflege ausgebildet. Unterricht und praktische Ausbildung wechseln sich in mehrwöchigen Blöcken ab. 

 

Die theoretische Ausbildung umfasst 2.100 Stunden. Hier erarbeiten Sie sich gemeinsam mit den anderen Auszubildenden und dem Lehrpersonal die theoretischen Grundlagen des altenpflegerischen Handels, die Planung, Durchführung, Dokumentation und Evaluation der Pflege alter Menschen, Regelungen zur Mitwirkung in der medizinischen Diagnostik und Therapie, personen- und situationsbezogenes Handeln, aber auch das Verständnis für die Lebenswelt und sozialen Netzwerke alter Menschen. Dabei werden die Lerninhalte in fächerübergreifenden Lernsituationen mit konkretem Bezug zu den Aufgaben des Berufsalltags vermittelt.

 

Die praktische Ausbildung umfasst 2.500 Stunden und erfolgt mit einem Anteil von mindestens 2.000 Stunden in stationären oder ambulanten Einrichtungen. Weitere Teile der praktischen Ausbildung werden beispielweise in Geriatrischen Kliniken oder Gerontopsychiatrischen Einrichtungen absolviert. 

 

Die Ausbildung schließt mit jeweils einer schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung ab, in der Sie zeigen, was Sie gelernt haben und dass Sie sich für den Beruf der Altenpflege eignen. 


Ausbildungsvergütung    

Erfolgt Ihre Ausbildung in Einrichtungen des öffentlichen Dienstes oder in Einrichtungen von Ausbildungsträgern, die sich an die Regelungen des öffentlichen Dienstes anlehnen, gelten grundsätzlich die tariflich vereinbarten Ausbildungsvergütungen. Bei den kirchlichen Wohlfahrtverbänden wie Caritas oder Diakonie gelten in der Regel die Arbeitsvertragsrichtlinien der Kirchen (AVR-K). Private Träger haben entweder Haustarifverträge oder handeln ihre Vergütungen frei aus.

 

Die Vergütung beträgt (Stand Januar 2019, AVR): 

1. Ausbildungsjahr: 1.140,69 Euro

2. Ausbildungsjahr: 1.202,07 Euro

3. Ausbildungsjahr: 1.303,38 Euro

 

Zugangsvoraussetzungen

Sie besitzen

• die persönliche und gesundheitliche Eignung

• einen Realschulabschluss oder 

• einen anderen als gleichwertig anerkannten Bildungsabschluss oder

• eine andere abgeschlossene zehnjährige Schulbildung, die den Hauptschulabschluss erweitert, oder

• einen Hauptschulabschluss und einen Abschluss in einer anderweitigen mindestens zweijährigen Berufsausbildung oder

• einen Hauptschulabschluss und den anerkannten Abschluss einer Ausbildung in der Kranken- /Altenpflegehilfe oder Gesundheits- und  

     Krankenpflegeassistenz oder

• eine andere abgeschlossene zehnjährige allgemeine Schulbildung

• Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift

 

Verkürzung der Ausbildung auf 2 Jahre 

Die Verkürzung der Ausbildung ist möglich für:

• staatlich anerkannte Altenpflegehelfer/innen und Krankenpflegehelfer/innen (in Nordrhein-Westfalen, wenn der Durchschnitt der Noten auf 

   Ihrem Prüfungszeugnis mindestens 2,4 beträgt)

• staatlich anerkannte Altenpflegehelfer/innen und Krankenpflegehelfer/innen, wenn mindestens 12 Vollzeitmonate Berufstätigkeit in         

     Pflegeeinrichtungen (Teilzeitbeschäftigungen werden in Vollzeit umgerechnet) nach Abschluss der Helferausbildung nachgewiesen werden können

     (gilt in Nordrhein-Westfalen nur, wenn die verkürzte Fachkraftausbildung von der Arbeitsagentur oder vom Jobcenter gefördert wird) -

     unabhängig von den Abschlussnoten

  • Pflegehilfskräfte ohne Helferausbildung und Betreuungskräfte, deren verkürzte Fachkraftausbildung von der Arbeitsagentur oder vom

   Jobcenter gefördert wird, wenn mindestens 24 Vollzeitmonate Berufstätigkeit in Pflegeeinrichtungen (Teilzeitbeschäftigungen werden in Vollzeit      

    umgerechnet) nachgewiesen werden können 

• staatlich geprüfte Sozialhelferinnen und Sozialhelfer (jetzt Sozialassistentinnen und Sozialassistenten)(nur in Nordrhein-Westfalen, wenn der

   Durchschnitt der Noten auf Ihrem Abschlusszeugnis ohne Mathematik, Englisch und den Differenzierungsbereich mindestens 2,4 beträgt)

 

Wir beantragen für Sie bei der zuständigen Behörde die Verkürzung!

 

Ausbildungsbeginn

Ausbildungsbeginn ist jährlich am 01. September!

 

Ihre Bewerbung um einen Ausbildungsplatz

Haben Sie den Wunsch eine Pflegeausbildung zu machen und sind sich so sicher wie wir, dass wir Sie dabei bestens unterstützen können?


Dann senden Sie Ihre Bewerbung


Postalisch an 

Kirchliches Bildungszentrum für Gesundheitsberufe im Revier GmbH

Virchowstraße 118

45886 Gelsenkirchen


Oder per Mail an 

bildungszentrum@kbg-ge.de   


oder direkt an einen unserer
Kooperationspartner der Krankenhäuser, Seniorenheime oder ambulanten Pflegedienste 


Wir benötigen von Ihnen:

Bewerbungsanschreiben

Lebenslauf

Abschlusszeugnis (alle Seiten) und das Abschlusszeugnis der 10.Klasse 


Uns interessieren auch, wenn vorhanden:

Berufsnachweise oder –zeugnisse

Nachweise zu Praktika, Bundesfreiwilligendienst etc.