Weiterbildung Praxisanleiter

Die Kooperation zwischen dem Lernort Schule und den Lernorten der Praxis ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal für die Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen.

 

Diese Weiterbildung entspricht dem Standard der berufspädagogischen Weiterbildung zur Praxisanleitung in Nordrhein-Westfalen von 2003. Sie beinhaltet 160 theoretische Unterrichtsstunden zuzüglich 40 fachpraktische Unterrichtsanteile (Stunden aus einer vorausgegangenen Weiterbildung als Mentor/In können anerkannt werden).

 

Die Prüfung umfasst eine Hausarbeit, eine Lehrprobe „berufspraktische Anleitung“ und ein Abschluss-Kolloquium.

Folgende Themenschwerpunkte werden unterrichtet:

 

Lernbereich I

Lernprozesse in der Pflegepraxis initiieren, planen, durchführen und evaluieren

  • Methoden der Reflexion, Beurteilungs-und Bewertungsprozesse
  • Rahmenbedingungen und Prozessphasen einer Lernsituation

 

Lernbereich II

Reflexion der eigenen Berufssituation und der Rolle als Praxisanleiter/in

Reflexion der eigenen Pflegekompetenz und ihrer Aktualisierung

  • Aufgaben des/der Praxisanleiter/in
  • Analyse der Doppelrolle und der Belastungssituationen sowie Bewältigungsstrategien

 

Lernbereich III

Rahmenbedingungen der Lernprozesse und der Pflegepraxis bzw. von Pflege in unterschiedlichen Handlungsfeldern

  • ausbildungsrechtliche Rahmenbedingungen
  • institutionelle Rahmenbedingungen
  • strukturelle Rahmenbedingungen

 

Voraussetzungen für die Teilnahme an der Weiterbildung:

  • Abgeschlossene dreijährige Berufsausbildung im Bereich Pflege
  • Berufserfahrung von mindestens zwei Jahren

 

Im Rahmen der „Registrierung beruflich Pflegender“ können für diese Weiterbildung 18 Punkte angerechnet werden.